Knusper, knusper Knäuschen,…..

Oh nein, oh nein,…. ist das wirklich schon wieder so lange her?!

Bin mitten im Leben und das liebe ich,- aber so bleibt wenig Zeit für eine Leidenschaft,

das Schreiben im Netz. Aber Ideen und Fotos gibt es, die ich eigentlich nur schnell umsetzen muss:

Da ich eine Familie habe, die größtenteils türkisch ist, ich selber bin einerseits die einzige Deutsche, kann ich immer wieder auf einen Schatz an orientalischen Gerichten zurückgreifen.

Ich liebe das Hantieren mit Gewürzen, das Schnuppern und Blubbern und Probieren; meist kommt etwas sehr Köstliches heraus. Das Einzige was ich aus der türkischen Küche bisher nicht mag, sind Okraschoten und kalter Lauch…..brrrrrr, da schüttelt es mich.

Heute aber möchte ich ein Blitz-Rezept zum Besten geben, – mit Zutaten, die in einem türkischen Haushalt immer, immer, immer vorhanden sind:

angelehnt an ein Rezept aus der Lecker-Bakery 1/2013

Eine Packung Yufka-Teig, Olivenöl und eine Mischung aus Sesam und Schwarzkümmelkörnern, desweiteren frische Kräuter, die wir schon bald wieder frisch aus dem Garten ernten können,- ansonsten tut es auch ein Tiefkühlmix italienische Kräuter….

Zunächst packe ich die Yufka Platten aus und zerschneide sie übereinander gestapelt  in Tortenstücke oder kleine etwa 10 x 10 cm große Quadrate. Von zwei gleichgroßen Stücken  des Teigs wird zunächst eines mit dem Olivenöl bestrichen. Anschließend lassen wir ein paar gehackte, duftende Kräuter in der bevorzugten Menge darauf rieseln und decken das Ganze mit dem zweiten Stück ab und drücken es fest. Nochmals mit Öl bepinseln und mit der Sesam-Schwarzkümmelmischung bestreuen. Wer den Geschmack von Schwarzkümmel nicht mag, verzichtet darauf. Mit den anderen Teigstücken verfahrt ihr genauso.

Ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech wartet darauf, mit diesen Stücken gefüllt zu werden, um dann  in den zuvor auf 200 Grad vorgeheizten Heißluftofen für etwa 10 Minuten zu verschwinden.

Vorsicht,- immer mit einem Auge dabei bleiben, von angenehm geröstet bis verbrannt ist nur ein Wimpernschlag.

Aber dann:

Warm genießen, knuspern,- mit oder ohne Dip!?

Also meine family war begeistert!

Ein frohes Knuspern

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eure SandraBild

Zimt-Zukka-Stäubchen für das Latte-Macchiato-Häubchen

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Uih, uih, uih…..nachdem ich die letzten 3 Tage darniederlag, überkam mich heut´ in der Früh die Lust auf

einen schaumig-fluffigen Latte macchiato. Und nachdem ich beim Bäkker meines Vertrauens immer so einen

pudrigen Zimtzukka dazu bekomme, entschloss ich mich in meiner Zukkafabrik denselben nachzukredenzen:

Also zog ich meinen Butler aus der Schublade, ließ etwa 200 g braunen Zukka einrieseln und gab 2 TL Zimt hinzu. Dann blitzte und rührte es und mit viel Sternenglanz und Hallo kam ein pudrig-brauner Zimt-Zukka-Staub aus der Maschine.

Oh, wie stimmte mich das glücklich. Kann ich doch nun auch daheim immer einen Latte macchiato mit feinem Zimtstaub genießen. Übrigens auch wundervoll über/ zu Kakao, Capuccino, Waffeln, Pfannkuchen….probiert selbst – hm, lekka

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eure Sandra

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Apfelzeit Teil zwei

Ich fühle mich wie ein kleines Kind, wenn der Herbst sein buntes Kleid anzieht. Weinen könnte ich vor Glück im Anblick der leuchtenden Farbmähr. Mich leise staunend unter einen herrlich bunten Baum zu legen und ihm dabei zuzuschauen, wie er sich seines wunderschönen Kleides entledigt, wohl wissend, dass alles die Vorbereitung auf den Winter bedeutet, nicht jedoch das Ende….

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da….

er bringt uns Wind heihussassa….

…damit nicht aber genug!

Neben der wunderschönen Farbenpracht bietet er uns die Früchte, die nach langer sommerlicher Reifezeit erwartungsvoll geerntet werden können.

Und ich habe in meinem letzten Post bereits angedeutet, dass ich geschmacklich einzigartiges Fallobst an unserem Straßenrand entdeckt, mitgenommen und sogleich verarbeitet habe. Nach und nach werden nun die Resultate ihren Weg hier in den Blogg finden….

Nochmal ein herzliches „Dankeschön“ der lieben Spenderin, die eine kleine Kostprobe bekommen hat.

  

Eines Morgens also wollte ich unbedingt diese kleinen, auf der Zunge zergehenden Apfeltartes machen. Hatte ich aus unserem gerade beendeten Türkeiurlaub doch die feinen Förmchen hierfür erstanden.

Zuvor musste allerdings erst zauberhaftes, herrlich einfaches Apfelmus gekocht werden. Dass es gleich so zauberhaft wird, konnte ich ja auch nicht ahnen, aber kocht doch selbst:

So viele Äpfel, wie halt da sind…

(ich bin manchmal zu spontan, mixe alles, egal, wieviel und was da ist zusammen und schütte und gebe Ingridentien hinzu, die mich selber verwundern. Dies macht die Rezeptangabe im Nachhinein manchmal ein wenig zur Herausforderung.

.also Äpfel, diese waschen, schälen, entkernen und vierteln.

Diese in einen ausreichend großen Topf mit Wasser (so dass der Topfboden fingerbreit bedeckt ist), etwas Zitronensaft und etwas Vanillin-Zukka für 10 Minuten köcheln lassen. Die Konsistenz ist richtig, wenn sich der Apfel zerdrücken lässt. Nun ist der große Augenblick für den Zauberstab gekommen.. Simsalabim,-…. püriert… 

Abgeschmeckt und abgeschleckt wird mit Zimt. Na, zuviel versprochen?! Herrlich einfach und doch so wunderbar!

 

Wem zuviel Wasser hineingeraten und das Mus zu wässrig ist, der gibt ein mit 3 EL Apfelsaft angerührtes Päckchen Vanillepudding hinzu. Dann ist die Situation nochmal gerettet….

Löffel abgeschleckt, für „Geschmackserlebnis pur“ erklärt und

ab in die vorbereiteten (heiß ausgespülten) Einmachgläser gefüllt.

Oder weiterverarbeitet zu ….

.das, dann ein nächstes Mal….

denn ich komm´ wieder, keine Frage!

Inspired

by Love & Life

eure Sandra

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Zwetschgenzeit, Apfelzeit

 

 

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Oh, der Herbst bringt so wundervoll süße Früchte mit sich.

Die herrlich saftigen Zwetschgen lachen uns mit ihrer, an einen Kinderpopo erinnernde Form, von jedem Marktstand an.

Die vielfältigen Äpfel pusten uns rotbackig den ersten Herbstwind um die Nase.

Nach einem wundervollen Urlaub und viel Sonne  im Gesicht verspüre ich Sehnsucht nach süßem Kuchenduft  aus meiner Küche.

Warmer Apfelkuchen  aus dem Ofen,- da strahlt das Herz und die Augen werden feucht.

Ich freue mich wie ein Herbstkönig, dass ich am Straßenrand Tüten voller edelstem Fallobst entdecke und  mache mich gleich– mit ihnen gemeinsam – auf den Heimweg.

Voller Ideen mache ich mich gleich ans Werk.

Ich bin begeistert, weil ich eine himmlisch cremig süße Variante kreiert habe, die, trotzdem Sie ein Kuchen ist, eine gesündere Alternative darstellt:

Seht selbst, …. leider kann man Kuchenduft nicht  ins Netz übertragen,… vielleicht ein anderes Mal – heute jedenfalls noch nicht. 

Meine  liebe family durfte den Kuchen selbstverständlich schon testen. So auch meine  lieben Kollegen aus meinem Team.

Ich glaube, er ist ganz gut angekommen, das Blech daheim war  leergeputzt und im Team wurde das Rezept weitergereicht.

Bin stolz wie Oskar,…. ist doch eigentlich only….


* Inspired by Love and Life *

*Sandra

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Und hier noch das wundervolle und ganz einfache Rezept für den tollen

Apfelkuchen mit Pudding und Streuseln,

oder gerne auch:

Zwetschgenkuchen mit Pudding und Streuseln

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Hilfreich ist es, schon im Vorfeld den Backofen auf 180 Grad Umluft vorzuheizen und eine normale Springform einzufetten.

Zunächst kochst du mit einem halben Liter Milch nach Packungsanleitung einen Pudding mit Vanillegeschmack. Ich habe hierbei die drei Löffel EL Zucker durch

2 Esslöffel Fruchtzucker ausgetauscht. Diesen während des Erkaltens immer wieder umrühren, damit sich keine Haut bildet. Sollten sich kleine Puddingmonster im Hause herumtreiben, lieber die doppelte Portion kochen.

Zwischenzeitlich werden 175 g Butter erhitzt.

Nebenbei wird das Obst vorbereitet. Entweder ein Schälchen Zwetschen (von etwa einem Kilo) waschen, entsteinen und halbieren, jedoch so, dass die Hälften verbunden bleiben oder etwa 4 große Äpfel waschen, vom Kerngehäuse befreien und in Spalten oder Stückchen schneiden (das hat sich bei dem Fallobst, an dem natürlich hier und da unschöne Stellen waren, angeboten). Ich habe die Äpfel, damit sie nicht braun werden, in Zitronenwasser gelegt. Hierfür habe ich in eine Schüssel ein paar Spritzer Zitrone gegeben.

Wenn diese Vorbereitungen getroffen sind, ist der Rest ein Kinderspiel.

In einer Schüssel 300 g Dinkelmehl, 120 g Frucht-Zukka, 1 Päckchen Vanillezukka und die geschmolzene Butter verkneten. 2/3 der Masse verteilst du auf dem Boden der Springform,- wenn möglich einen kleinen Rand, von 2-3 cm hochziehen.

Auf dem Teig nun den Pudding verteilen. Schüssel oder Topf auslecken (lassen) und Löffel abschlecken. Auf dem Pudding wird nun das Obst verteilt.

Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Schön ist auch, Äpfel und Pflaumen zu kombinieren. Schaut schön aus….Für mich ein absolutes Muss: Zimt. Also auf den Äpfeln oder Zwetschgen Zimtpulver nicht vergessen. Der Rest des Teigs wird als Streusel obenauf verteilt. Nun aber ab in den Ofen….. so eine halbe Stunde, dann mal nachschauen….

.und warm genießen. Auch am nächsten Tag noch wunderbar.

Herrlich cremig und saftig durch den Pudding und dadurch auch ohne Sahne spitzenklasse.

Das Ganze lässt sich auch an Zutaten verdoppeln und ist bereit für die Zubereitung eines ganzen Bleches.

Der Kuchen lässt sich, sollte wider Erwarten etwas übrig bleiben, wunderbar einfrieren. Nach dem Auftauen im Ofen aufbacken und überraschend schnell genießen. Einen extra großen Milchkaffee dazu, weil wir uns die Sahne schließlich sparen, und gedanklich ins Schlaraffenland abtauchen.

Ich wünsche euch wundervolle Küchendüfte!

 

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