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Apfelzeit Teil zwei

Ich fühle mich wie ein kleines Kind, wenn der Herbst sein buntes Kleid anzieht. Weinen könnte ich vor Glück im Anblick der leuchtenden Farbmähr. Mich leise staunend unter einen herrlich bunten Baum zu legen und ihm dabei zuzuschauen, wie er sich seines wunderschönen Kleides entledigt, wohl wissend, dass alles die Vorbereitung auf den Winter bedeutet, nicht jedoch das Ende….

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da….

er bringt uns Wind heihussassa….

…damit nicht aber genug!

Neben der wunderschönen Farbenpracht bietet er uns die Früchte, die nach langer sommerlicher Reifezeit erwartungsvoll geerntet werden können.

Und ich habe in meinem letzten Post bereits angedeutet, dass ich geschmacklich einzigartiges Fallobst an unserem Straßenrand entdeckt, mitgenommen und sogleich verarbeitet habe. Nach und nach werden nun die Resultate ihren Weg hier in den Blogg finden….

Nochmal ein herzliches „Dankeschön“ der lieben Spenderin, die eine kleine Kostprobe bekommen hat.

  

Eines Morgens also wollte ich unbedingt diese kleinen, auf der Zunge zergehenden Apfeltartes machen. Hatte ich aus unserem gerade beendeten Türkeiurlaub doch die feinen Förmchen hierfür erstanden.

Zuvor musste allerdings erst zauberhaftes, herrlich einfaches Apfelmus gekocht werden. Dass es gleich so zauberhaft wird, konnte ich ja auch nicht ahnen, aber kocht doch selbst:

So viele Äpfel, wie halt da sind…

(ich bin manchmal zu spontan, mixe alles, egal, wieviel und was da ist zusammen und schütte und gebe Ingridentien hinzu, die mich selber verwundern. Dies macht die Rezeptangabe im Nachhinein manchmal ein wenig zur Herausforderung.

.also Äpfel, diese waschen, schälen, entkernen und vierteln.

Diese in einen ausreichend großen Topf mit Wasser (so dass der Topfboden fingerbreit bedeckt ist), etwas Zitronensaft und etwas Vanillin-Zukka für 10 Minuten köcheln lassen. Die Konsistenz ist richtig, wenn sich der Apfel zerdrücken lässt. Nun ist der große Augenblick für den Zauberstab gekommen.. Simsalabim,-…. püriert… 

Abgeschmeckt und abgeschleckt wird mit Zimt. Na, zuviel versprochen?! Herrlich einfach und doch so wunderbar!

 

Wem zuviel Wasser hineingeraten und das Mus zu wässrig ist, der gibt ein mit 3 EL Apfelsaft angerührtes Päckchen Vanillepudding hinzu. Dann ist die Situation nochmal gerettet….

Löffel abgeschleckt, für „Geschmackserlebnis pur“ erklärt und

ab in die vorbereiteten (heiß ausgespülten) Einmachgläser gefüllt.

Oder weiterverarbeitet zu ….

.das, dann ein nächstes Mal….

denn ich komm´ wieder, keine Frage!

Inspired

by Love & Life

eure Sandra

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